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Notizen | Zombie Literatur Blogs

Notiz 1

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Notiz 2

Im Buch "Do Zombies Dream of Undead Sheep? A Neuroscientific View" versuchten Neurowissenschaftler aus Zombie-Filmen typische Verhaltensweisen der Untoten zu erklären, indem sie sie auf bestimmte Strukturen ihres Gehirn zurückführten. Sie kamen auf eine beachtliche Liste von "Symptomen", die Zombies in vielen verschiedenen Filmen allesamt erfüllen.


Um zu zeigen, wie dieses Verhalten theoretisch entstehen könnte, schufen sie eine imaginäre Diagnose – das "Conscious Deficit Hypoactivity Disorder" (CDHD), bei dem das eigene Verhalten nicht mehr bewusst gesteuert werden kann.


Probleme im Gyrus fusiformis im vorderen Teil des Schläfenlappens könnten dazu führen, dass Zombies keine Gesichter erkennen können – denn dafür ist dieses Areal zuständig. Ihre Unfähigkeit, Sprache zu verstehen und selbst zu sprechen deuten auf Schädigungen im hinteren Teil des Schläfenlappens hin. Dieser enthält Strukturen, die für das Sprachverständnis zuständig sind, wie etwa das Wernicke-Areal.


Auch im Hippocampus – der Gedächtniszentrale – läuft bei Zombies einiges schief: Nicht nur ihr schlechtes Gedächtnis, auch die rudimentäre räumliche Orientierung deuten auf Unterfunktionen hin.


Im vorderen Teil des Gehirns, dem präfrontalen Cortex, sitzt eigentlich die Verhaltensplanung und die Impulskontrolle. Sie hält gesunde Menschen davon ab, andere zu töten oder gar aufzuessen, wie Zombies es ja gerne tun. Da die Untoten zudem gar nicht oder nur schlecht planen, sind auch hier Schädigungen wahrscheinlich, so die Forscher.


Die langsamen, sehr stereotypen Bewegungen, gepaart mit allgemeiner motorischer Unterbegabung und lahmen Reflexen schließlich könnten auf Probleme im Kleinhirn deuten, das normalerweise für koordinierte, flüssige Bewegungen und ein gutes Gleichgewicht sorgt.


Zusammengenommen resümieren die Wissenschaftler, dass vermutlich die Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr beim Tod zu vielen Schädigungen geführt haben könnte. Möglich wäre aber auch, dass eine Infektion des Gehirns einige Funktionen eingeschränkt hat, etwa durch den Bandwurm oder Toxoplasma gondii – beide können ausgeprägte neuropsychiatrischen Effekte haben.


Notiz 3

Das US-Militär hat ein skurriles Training für seinen Führungsnachwuchs entwickelt. Um Studenten einer Kommandoeinheit mit strategischem Denken vertraut zu machen, mussten sie einen Abwehrplan gegen eine Zombie-Apokalypse entwerfen, berichtete das Magazin "Foreign Policy".


In dem Strategiepapier mit dem Titel Conplan 8888, auch Counter-Zombie Dominance genannt, heißt es, die Streitkräfte "werden darauf vorbereitet, die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens zu bewahren und Operationen zum Schutz der gesamten menschlichen Bevölkerung durchzuführen – einschließlich der traditionellen Gegner".


Im Vorjahr hatte schon die US-Seuchenbehörde CDC spaßeshalber einen Abwehrplan gegen Zombies veröffentlicht. Eine ganze öffentlichkeitswirksame Kampagne war dafür entwickelt worden: "Legen Sie sich Ihre Ausrüstung zurecht, machen Sie einen Plan, seien Sie vorbereitet", lautete das Motto auf Postern. Allerdings, so schreibt "Foreign Policy", soll der Plan des Militärs bereits vorher entwickelt worden sein.


Doch das von "Foreign Policy" aufgespürte 31 Seiten starke Papier aus dem Jahr 2011 sei nicht ernst zu nehmen, erklärte die Sprecherin des zuständigen US-Strategiekommandos in Nebraska, Navy-Kapitänin Pamela Kunze. Conplan 8888 sei nur ein "Trainingsinstrument, das in internen Übungen genutzt wird, bei denen Rekruten die Grundlagen militärischer Pläne kennenlernen".


Es sei besser, im Unterricht mit fiktionalen Gegnern zu arbeiten als mit tatsächlichen Staaten, denn deren Regierungen könnten Übungen mit echten Plänen verwechseln und diplomatische Probleme schaffen. Dennoch schreiben die Autoren von Conplan 8888 in einer Fußnote, dass "dieser Plan eigentlich nicht als Witz entworfen" worden sei.